Die Ohrenkorrektur — auch Ohranlegung oder Pinnaplastik genannt — ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur abstehender, asymmetrischer oder ungewöhnlich geformter Ohren. Die Operation verlagert das Ohr näher an den Kopf, formt den Knorpel um, oder beides — und erzielt durch einen vollständig hinter dem Ohr verborgenen Schnitt ein natürlich aussehendes Ergebnis.
Abstehende Ohren werden durch eine von zwei anatomischen Varianten verursacht: eine unterentwickelte Anthelixfalte (die innere Leiste des Ohrs, die normalerweise flach anliegt), zu viel Concha-Knorpel (die Ohrmuschelschale, die das Ohr nach vorne drückt) oder eine Kombination aus beidem. Die Ohrenkorrektur behandelt diejenige Variante, die vorliegt — oder alle gleichzeitig — in einer einzigen Operation von sechzig bis neunzig Minuten.
In der Praxis von Op. Dr. Özlem Oymak wird die Ohrenkorrektur bei Erwachsenen unter örtlicher Betäubung mit Sedierung und bei Kindern unter Vollnarkose durchgeführt. Der Schnitt liegt in der natürlichen Falte hinter dem Ohr — nach der Heilung unsichtbar. Ein schützendes Stirnband wird sechs Wochen lang getragen, um die neue Position zu stützen, während der Knorpel sich stabilisiert.
„Das Ziel einer Ohrenkorrektur ist nicht, die Ohren unsichtbar zu machen — sondern unauffällig. Ein Ergebnis, das niemandem auffällt, ist das bestmögliche Ergebnis.“
Für Patienten aus Deutschland kostet eine private Ohrenkorrektur durch einen Facharzt in der Regel deutlich mehr als das in Bursa verfügbare Paket. Bei Dr. Oymak beträgt die Zeit von der ersten Beratung bis zum OP-Termin vier bis sechs Wochen.