Die Operation der Nasenscheidewandverkrümmung — klinisch als Septumkorrektur (Septumplastik) bezeichnet — ist ein Eingriff zur Begradigung einer verkrümmten Nasenscheidewand: der Wand aus Knorpel und Knochen, die die Nasenhöhle in zwei Atemwege teilt. Ist die Scheidewand deutlich aus der Mittellinie verschoben, verengt sich einer oder beide Nasengänge, was Verstopfung, chronische Behinderung, gestörten Schlaf und eine verminderte Lebensqualität verursacht.
Die Septumkorrektur erfolgt vollständig durch die Nasenlöcher — keine äußeren Schnitte, keine sichtbaren Narben. Der verkrümmte Knorpel und Knochen werden neu positioniert oder teilweise entfernt, und die Scheidewand wird in der Mittellinie stabilisiert. Der Eingriff lässt das äußere Erscheinungsbild der Nase unverändert, sofern er nicht mit einer Nasenkorrektur kombiniert wird.
Op. Dr. Özlem Oymak ist HNO-Fachärztin — die Fachrichtung, die speziell in der Anatomie der Nasenatemwege, der Septumchirurgie und ihren funktionellen Ergebnissen ausgebildet ist. Eine Septumkorrektur durch einen Chirurgen ohne HNO-Spezialausbildung birgt eine höhere Rate an unvollständiger Korrektur, Schleimhautriss-Komplikationen und Sattelnasendeformität durch Über-Resektion.
„Die meisten Patienten mit einer verkrümmten Nasenscheidewand leben seit Jahren — manchmal Jahrzehnten — damit und haben Symptome normalisiert, die nie normal waren. Die Veränderung nach der Septumkorrektur wird oft beschrieben als Atmen durch eine neue Nase.“
Bei gesetzlich Versicherten in Deutschland ist eine Septumkorrektur bei medizinischer Indikation grundsätzlich abgedeckt, jedoch oft mit Wartezeiten verbunden. Bei Dr. Oymak beträgt die Zeit von der ersten Beratung bis zum OP-Termin vier bis acht Wochen, und zwölf Monate strukturierte Nachsorge sind in einem einzigen schriftlichen Angebot inbegriffen.